City-Rondell in Villingen-Schwenningen
Villingen-Schwenningen liegt im Quellgebiet von Neckar und Donau und damit so ziemlich genau auf der europäischen Wasserscheide. 1972 ist Villingen-Schwenningen aus den beiden namens gebenden Kernstadtbezirken entstanden und bildet seitdem das Oberzentrum für die ganze Region.





Die Stadt bietet eine Fülle an kulturellen Angeboten. Villingen-Schwenningen ist aber auch das Zentrum für die kauflustige Bevölkerung aus dem größeren Umkreis. Ein Publikumsmagnet ist sicherlich das City-Rondell im Stadtteil Schwenningen.
Neuer Parkdachbelag bei laufendem Betrieb
Das Parkhaus zeigt nun nach fast zwanzigjähriger Nutzung deutliche Alterser-scheinungen und eine Sanierung des Fahrbahnbelags auf dem Parkdach P1 ist unumgänglich geworden. Der alte Parkdachaufbau besteht aus einer Umkehr-dachkonstruktion mit Abdichtung, Wärmedämmung und einem Fahrbahnbelag aus Ortbeton mit Feldgrößen von ca. 3 x 3 m. Der vorhandene Aufbau wird im Zuge der Sanierung bis auf die Abdichtungsebene abgetragen.
Außerdem wird die Sanierung des Parkhauses bei laufendem Betrieb vorge-nommen. Arbeiten an der Rampe, über die das gesamte Parkhaus erschlossen wird, können zu dem nur am Wochenende vorgenommen werden. Danach muss der Belag wieder befahrbar sein. Eine zeitweise Sperrung des Parkhauses würde zu erheblichen Mindereinnahmen der Mieter führen und muss daher ausgeschlossen werden.
Die Eigentümerin des EKZ-City-Rondell, die Firma Centrum Bau GmbH aus Düsseldorf hatte schon bei vergleichbaren Sanierungen, aber auch Neubauten, überaus gute Erfahrungen mit dem TSB-Parkdachsystem der Firma TSB Tech-nika Spezialbau GmbH (www.TSB-Technika.de) gemacht.
Abdichten im Detail
Der Parkdachaufbau besteht aus einer zweilagigen bituminösen Abdichtung sowie einer druckfesten Wärmedämmung (Floormate 500-A). Alle Anschlüsse an Aufkantungen, Durchdringungen und anderen Einbauten werden mit Flüs-sigkunststoff hergestellt. Das ausführende Unternehmen, die Firma Mieth Beda-chungen und Bau GmbH aus Leipzig hat sich für den Flüssigkunststoff WIDOCRYL-PM von WIDOPAN Produkte GmbH (www.widopan.de) ent-schieden. WIDOCRYL-PM ist ein Flüssigkunststoff-Abdichtungssystem auf der Basis von MMA-Harz mit einer Armierung aus Polyestervlies. Dieses Material kann ohne aufwändige Grundierungsarbeiten direkt auf den Untergrund aufge-tragen werden und es werden alle schwierigen und komplizierten Abdichtungs-details sicher und dauerhaft eingedichtet. Die Verbindung zu der Bitumenbahn, die als Flächenabdichtung verwendet wird, ist ebenfalls als langzeitsicher anzu-sehen.
Als Abdichtung setzt TSB Technika Spezialbau GmbH in den meisten Fällen eine Polymer-Bitumen-Schweißbahn ein. Die mit kunststoffmodifizierten Bitu-men vollflächig verklebt wird. Durch diese Art der Abdichtung wird bei einer eventuellen Beschädigung eine Unterläufigkeit ausgeschlossen. An den An-schlüssen wird idealerweise mit Flüssigkunststoff, wie bereits beschrieben, ge-arbeitet.
Parkdach als Umkehrdach
Das Parkdach P1, das zuerst saniert werden soll, befindet sich direkt über der Shopping-Mall und muss aus bauphysikalischen Gründen und unter Berücksich-tigung der Energieeinsparung als wärmegedämmte Decke ausgeführt werden. Die eingesetzte Wärmedämmung muss für Umkehrdächer geeignet sein, das heißt sie muss eine möglichst geringe Wasseraufnahme garantieren. Im TSB-Parkdachsystem wird bevorzugt Floormate 500-A von der Firma DOW Chemi-cal verwendet.
Das TSB-Parkdachsystem als Gesamtlösung
Die Firma TSB Technika Spezialbau GmbH hat neben dem TSB-Parkdachsystem auch die Abdichtung und Wärmedämmung in Auftrag bekom-men, so dass für den Bauherrn alles in einer Hand liegt.
Das eigentliche Parkdachsystem besteht aus Betonplatten im Format 900 x 900 x 90 mm und wiegt ca. 168 kg/Stück bzw. 207kg/m2. Die Betonplatten sind nicht bewehrt, so können auch keine Aufplatzungen durch Korrosion an der Stahl-Armierung entstehen. Kernstück des TSB-Parkdachsystem ist das TSB-Rundkreuzstück. Es wird an den Kreuzstößen der Betonplatten, die entspre-chend ausgehöhlt sind, eingesetzt und leitet die Schubkräfte in die Fläche des Systems, das zusätzlich an den Randanschlüssen z.B. Attika und Stützen ein 3-4 cm dicke Gummigranulatfuge eingespannt wird. Weiter dient das TSB-Rundkreuzstück als Abstandshalter zwischen den Betonplatten.
Die Betonplatten werden auf 20 mm dicken Gummigranulatscheiben, Durch-messer 400 mm, die auf der Wärmedämmung liegen, verlegt. Die Verlegung der Platten erfolgt immer über den bereits fertig gestellten Belag mit einer speziel-len Verlegemaschine mit Vakuumtechnik. Auch der Transport der Betonplatten auf das Parkdach erfolgt mit einem speziellen Transportgerät.
Das gesamte TSB-Parkdachsystem umfasst eine umfangreiche Zubehörpalette, um alle Unwägbarkeiten und baulichen Besonderheiten zu berücksichtigen. Da-zu gehören: Brückenlager, Betonmarkierungsplatte, Hebewagen, Rampenschuh, Rinnen sowie Edelstahl L-Winkel.
Da auf der Baustelle nur Schneidearbeiten und keine Betonarbeiten anfallen, ist die Verlegung nahezu witterungsunabhängig. Die angelieferten Betonplatten sind mindestens 28 Tage abgelagert und die Fläche ist unmittelbar nach der Ver-legung belastbar (befahrbar). Das verkürzt die Bauzeit erheblich und zwar un-abhängig davon, ob es sich um einen Neubau oder um eine Parkdachsanierung handelt. Die Geometrie einer Parkdachfläche ist für die Verlegung des TSB-Parkdachsystems unbedeutend, da die Betonplatten passgenau zugeschnitten werden. Neben der kurzen Bauzeit sind insbesondere die Flexibilität, die Wartungs-freundlichkeit, die gleich bleibende Qualität des Betons sowie der problemlose Zugriff auf die Unterkonstruktion die wichtigsten Entscheidungskriterien für das TSB-Parkdachsystem. All diese Eigenschaften des TSB-Parkdachsystems sind das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrungen im Bereich Parkdachbau.